FV Löchgau beim Spitzenreiter TSV Münchingen vor harter Prüfung
Beide Mannschaften des FV Löchgau müssen am Sonntag Auswärtsspiele bestreiten. Während die erste Mannschaft um 14.30 Uhr beim Tabellenführer TSV Münchingen antritt, hat die zweite Mannschaft ebenfalls um 14.30 Uhr die schwere Aufgabe beim SV Iptingen (Spielort: Wiernsheim) vor sich.
Die Münchinger haben am letzten Wochenende mit einem imponierenden 3:2 Sieg in Neckarsulm die Führung übernommen und befinden sich deutlich im Aufwind. Letztes Jahr konnten sie sich erst im letzten Spiel vor dem Abstieg retten. Sie haben sich nun gezielt verstärkt, wobei vor allem die Offensive brandgefährlich ist. Mit 2,5 Toren im Schnitt liegen sie auch hier an der Spitze und haben in Harun Sever, Michele Ancona und dem Ex-Ditziner Tuncay Dilek excellente Torjäger in ihren Reihen. Die Abwehr hält der ehemalige Freiberger Andreas Kuch zusammen. Mit diesem gelungenen Mix sind die Münchinger eindeutig ein klarer Titelanwärter. Bezeichnend für die gute Moral der Mannschaft ist, dass sie die klare 0:6 Niederlage in Schwäbisch Hall schnell weggesteckt haben. Eine fast unlösbare Aufgabe die auf die Lechner Schützlinge zukommt. Die letzten Spiele gegen Münchingen konnten nicht gewonnen werden und es gelang kein Torerfolg. Dies zeigt, dass die morgigen Gastgeber so etwas wie ein Angstgegner der Löchgauer sind. Trotzdem rechnet sich die Mannschaft als Aussenseiter durchaus einen Punktgewinn aus, obwohl alle Vorzeichen für Münchingen sprechen. Mit Kapitän Tom Irrgang und Andreas Wiens kehren zwei Spieler in die Mannchaft zurück, die am letzten Wochenende verletzt waren. Nur bei dem erkrankten Francesco Prisco besteht noch ein Fragezeichen, wobei sein Fehlen in der Abwehr schwer wiegt. Sofern sich die Löchgauer Offensive steigert ist durchaus eine Überraschung drin. Die zweite Mannschaft des FVL hat gegen Iptingen (in Wiernsheim) ebenfalls noch lange nicht gewonnen, da diese zu den unmittelbaren Verfolgern der Spitzengruppe gehören. Kann das Team von Trainer Evangelos Sbonias seine Auswärtsstärke ausspielen, sollte sie nicht mit leeren Händen zurückkommen.









