Herren fahren entspannt nach Ingersheim
Ganz entspannt kann der FV Löchgau am Samstag (17 Uhr) zum Lokalderby der Landesliga beim FV Ingersheim fahren. Das Spiel ist eine gute Vorbereitung für das erste Aufstiegsspiel zur Verbandsliga am kommenden Mittwoch (18 Uhr) in Straßdorf gegen den FC 07 Albstadt. Bei den Herren 2 ist am letzten Spieltag gegen Schwieberdingen dagegen noch alles drin: Klassenerhalt, Relegation und Abstieg. Man ist jedoch auf fremde Hilfe angewiesen, will man den direkten Abstieg vermeiden.
Nachdem der letzte Funken Hoffnung, doch noch den Titel zu holen, am letzten Mittwoch durch den Sieh von Spitzenreiter Schwäbisch Hall erloschen ist, gilt jetzt die volle Konzentration dem ersten Relegationsspiel am Mittwoch. Das letzte Spiel der Verbandsrunde beim Lokalrivalen FV Ingersheim ist dazu eine ideale Vorbereitung. Beide Mannschaften können unbeschwert aufspielen, wobei die Ingersheimer nach einer sicherlich enttäuschenden Saison mit einem Heimsieg den Spielbetrieb vor der Sommerpause versöhnlich abschließen wollen. Für den FV Löchgau geht es darum, vor dem Relegationsspiel am Mittwoch im Rhythmus zu bleiben und möglichst verletzungsfrei zu bleiben. In der Vorrunde gab es ein 2:2 wobei sich der FV Ingersheim erst in der Schlussminute das Remis sicherte. Zum Saisonabschluss ist den Ingersheimern dies sicherlich zu wenig. Für FVL Coach Evangelos Sbonias steht in diesem Derby das Ergebnis an zweiter Stelle. Seine Blicke sind auf die Relegation gerichtet, welche seine Mannschaft selbst für alle Experten sich völlig unerwartet erarbeitet hat. Trotz alle dem möchte man natürlich gewinnen. Sbonias kann zu diesem Derby seinen gesamten Kader aufbieten. Die Herren II des FV Löchgau gehen am Samstag (17 Uhr) gegen den TSV Schwieberdingen auf eigenem Platz in das letzte Spiel der Bezirksliga. Für die Mannen von Trainer Ralf Sprotte hat sich nach dem letzten Spieltag die Ausgangslage erheblich verschlechtert. Daher ist alles möglich. Direkter Abstieg, Relegation und direkter Klassenerhalt. Auf alle Fälle ist man auf fremder Mithilfe angewiesen. In der Bezirksliga darf der TSV Flacht beim GSV Pleidelsheim nicht gewinnen und in der Landesliga muss der TSV Heimerdingen nach dem heutigen letzten Spieltag den Abstiegsplatz verlassen haben. Dann wäre man direkt gerettet. Immer einen Sieg der Sprotte-Truppe vorausgesetzt. Und dies wird schon nicht einfach. Die Verletztenliste nach dem überhart geführten Spiel des TSV Flacht bei der 4:7 Niederlage vor Wochenfrist ist noch länger geworden. Trotzdem will man natürlich mit einem Heimsieg selbst das mögliche tun, die Klasse direkt oder über die Relegation zu halten. Bei einem Remis oder gar einer Niederlage gegen den TSV Schwieberdingen wäre der direkte Klassenerhalt nicht mehr möglich, es würde sogar der direkte Abstieg drohen. (ws)









