AH des FV Löchgau beradelt das Donau- und Lautertal
Auf der landschaftlich bisher schönsten Ausfahrt legen die FVL-Biker rund 200 km (!) in 2 Tagen zurück.
Frühmorgens um 05:08 ging es mit dem Zug samt Fahrrädern nach Tuttlingen. Von dort aus starteten die 19 Radler immer dem Donaulauf entlang mit dem Tagesendziel Zwiefalten. Ein herrliches Bild was sich den Hobby-Bikern hier bot: Wilde Felswände, gekrönt von krähennestartigen Burgruinen, bilden den urwüchsigen Rahmen des Donau-Radweges. Flussabwärts ging es mäanderförmig bis zum ersten Etappenziel kurz vor Sigmaringen. Ganz nah am Wasser wurde ein kleines Frühstück zur Stärkung eingeworfen. Daneben sah man etliche Kanuten auf Donau-Exkursion. Weiter geht es an Klostern (Beuron) vorbei, danach durch die Altstadt von Sigmaringen mit dem Hohenzollernschloß bis nach Hundersingen wo kurz nach Mittag nach 75 Kilometern noch einmal eine kurze Rast bei strahlendem Sonnenschein eingelegt wird. Füße hochlegen kurz mal Einnicken um Kraft zu tanken für die letzte Etappe bis nach Zwiefalten. Schöne Riedlandschaften mit einer abwechlsungs-reichen Pflanzen- und Tierwelt erhaschte bestimmt jeder bei 25–30 km/h im Augenwinkel. Bei Zwiefaltendorf verlassen die Löchgauer Radler das Donautal dann, um in der Brauereigaststätte zu Zwiefalten nach 110 Kilometern und nur 2 Pannen dem wohlverdienten Gerstensaft zu fröhnen. Nach Bezug der Pension und sicherer Unterstellung der „Maschinen“ gab es noch ein zünftiges, gemeinsames Abendessen. Und spät abends ging es zu Fuß dann zurück in die Schlafgemache zur wohlverdienten Bettruhe.
Sonntag früh schwang sich der Radlertroß nach reichhaltigem und vitalreichen Frühstück wieder auf die „Stahlrößer“ um das liebenswerte und beeindruckende Lautertal von Lauterach bis nach Metzingen zu erkunden. Das daraus dann später eine halbe Schwäbische-Alb Tour mit ungeahnten Höhen und Tiefen wurde, lag wohl eher an der undurchsichtigen Beschilderung als an unserem Top Touren-Guide. Kurz vor dem ersten Zwischenstopp bei Bichishausen überraschte uns ein kleiner Regenguss, den wir aber gut bedacht und unbeschadet überstanden hatten. Das nächste Ziel war dann ein kleiner Ort vor dem Landesgestüt Marbach namens Darpfen in einer Pizzeria. Dort konnte wer wollte sich nochmals mit Kohlenhydraten und kühlen Getränken bei strahlendem Sonnenschein stärken. Das war auch nötig, denn jetzt begann so langsam die „Irrfahrt“ auf dem schwäbischen Alb Radweg. Doch trotz dieser Umstände kamen die tapferen Radler am zweiten Tag nach insgesamt 90 Kilometern Strecke zwar mit einer Stunde Verspätung am Endziel Metzingen an, dafür war man trotz des schauerartigen Wetters und starkem Wind recht trocken und trotz einiger „Aufreger“ wohlbehalten geblieben. Dann ging es mit dem Zug wieder Richtung Walheim, das Baumbachtal noch hoch zum Abschluß in die Krone nach Löchgau. Dort konnte dann jeder die rund 200 Kilometer im Schnelldurchlauf in gemütlicher Runde bei gutem Essen passieren lassen. Besonderen Dank nochmals an Uli Beyer für die Organisation und Heinz Ruff in seinem Begleitfahrzeug. Auf ein Neues im nächsten Jahr hoffentlich.










